Verantwortung zeigen! 22. Adventfenster | Kostwein & autArK

„Zwei unserer Lehrlinge haben das Projekt eigenständig konzipiert und setzen es auch alleine um. Unsere Jungen sollen früh lernen, Verantwortung zu zeigen, das Adventkalenderprojekt zugunsten von autArK ist eine gute Gelegenheit dafür“, erzählt die Geschäftsführerin Ulrike Schrott-Kostwein beim Projektbesuch in der Werkshalle des erfolgreichen international tätigen Maschinenbauunternehmens.

Die große Glasvitrine ist fast fertig und kann im Jänner zu autArK geliefert werden. Sie wird dann an einem der Standorte der Sozialeinrichtung die kreativen Produkte „besonders & kreativ“, die die KlientInnen gestalten, ins rechte Licht rücken helfen. Stolz zeigen die beiden Lehrlinge Niko Ruppacher, Prozesstechniker und technischer Zeichner im ersten Lehrjahr und sein Kollege Ivan Lucic, der ebenfalls im ersten Lehrjahr zum Mechatroniker ausgebildet wird, ihre Skizzen. Rückendeckung gibt ihnen, sollte es notwendig sein, der Ausbildungsleiter des Unternehmens Marco Riepl. Insgesamt werden in der Kostwein Gruppe derzeit 75 Lehrlinge ausgebildet; sie alle sind mit viel Herz dabei, das spürt man gleich.

So gibt dieses Adventkalenderprojekt  nicht nur jungen Menschen Gelegenheit, ihre Verantwortung in einem konkreten Projekt zu zeigen und die eigene Ausbildung damit zu vertiefen, sondern wird die Vitrine auch zum heuer wohl größten Adventkalendergeschenk im Rahmen von Verantwortung zeigen!. Jutta Ebner, die bei autArK den Fachbereich Qualifizierung leitet, ist beim Besuch im Unternehmen gemeinsam mit einigen Klienten sichtlich angetan.

Und auch bei der Übergabe Anfang kommenden Jahres werden alle wieder dabei sein. Denn dieses Engagement reicht ins neue Jahr – und das ist gut so.

Berichte darüber sind auch zu Finden unter:

verantwortung-zeigen.at   und   meinbezirk.at

 

Die „kleine Zeitung“ berichtete ebenfalls.

Österreichische Staatsmeisterschaften 2016

Während der BIM (Berufs-Info-Messe) im Messezentrum Salzburg wurde von 17. – 20. November die Österreichischen Staatsmeisterschaften in 26 verschiedenen Berufen mit über 240 Teilnehmern durchgeführt. Die Wettbewerbe und die Möglichkeit sich zu informieren lockten über 32.000 Besucher im Messezentrum Salzburg an.

Der Wettbewerb war gleichzeitig die Qualifikation für die WorldSkills 2017 in Abu Dhabi für den Erstplatzierten und die EuroSkills 2018 in Budapest für den Zweitplatzierten der jeweiligen Berufe. Julian Krug und Sandro Zupan nahmen mit Freuden die Herausforderung an, sich im Beruf CNC Fräsen und Christian Juritsch und Andreas Obermüller im Beruf Mechatronik (Teamwettbewerb) mit den besten in Österreich zu vergleichen. Beide mussten über drei Wettbewerbstage verschiedene Werkstücke auf CNC Fräsmaschinen der Firma DMG-Mori (Typ EcoMill 600) produzieren. Zu den Aufgaben zählten: Rüsten der Spannmittel auf der Maschine, Fräswerkzeuge zusammenbauen und vermessen, Programmieren der Werkstücke auf der Maschine (Steuerungstyp Siemens 840D SL) und natürlich auch das Messen und Entgraten der Werkstücke.

Die Experten (Jury) bewerteten die Werkstücke nach folgenden Kriterien:

  • Hauptmaße (Toleranzen bis 0,04) 50%
  • Nebenmaße 25%
  • Oberflächenqualität 9  %
  • Übereinstimmung mit Zeichnung 10%
  • Materialverbrauch 6  %

 

Die Konkurrenz war sehr stark und ebenso bestens Vorbereitet. Unter den 9 Teilnehmern aus ganz Österreich konnte Sandro Zupan den ausgezeichneten vierten Platz erreichen und sein Arbeitskollege Julian Krug konnte mit seiner großartigen Leistung sogar den ersten Platz im Beruf CNC Fräsen erreichen und hat sich somit auch für die WorldSkills 2017 in Abu Dhabi qualifiziert.

Unsere Mechatroniker konnten am ersten Wettbewerbstag ebenso ihr Können unter Beweis stellen und haben sich für den weiteren Wettbewerb in der Vorausscheidung unter 12 Teams aus ganz Österreich qualifiziert. Für eine Platzierung unter den Top 3 hat es leider schlussendlich nicht gereicht.