Vorwettbewerb bei DMG für die WorldSkills in Abu Dhabi

Am 31.7.2017 fand im Deutschen Seebach mitten im Thüringer Wald der Vorwettbewerb für die Worldskills in Abu Dhabi statt. Der Vorwettbewerb in der DMG-MORI-Academy bot den deutschsprachigen Teams eine weitere Möglichkeit ihre Handgriffe zu perfektionieren.

Bereits einen Tag zuvor reiste der Kandidat Julian Krug mit seinen Experten Marco Riepl an, um sich gemeinsam mit dem Deutschen und Schweizer Team auszutauschen.

Bewertet wurde dieser Wettbewerb nach objektiven Maßen, die zu 90% eindeutig messbar sind, sowie nach 10% subjektiven Maßen, wie Oberflächenbeschaffenheit oder wie sauber eine Entgratung ist. Es gab insgesamt 2 Module zu bestreiten. Ersteres war ein Aluminiumteil mit den Maßen 150mm x 50mm und zum Zweiten hatten sie ein Stahlteil mit der Bemaßung von 100mm x 150mm zu bearbeiten.

 

Tag 1:

Den ersten Vormittag nutzten Marco und Julian, um sich entsprechend vorzubereiten indem sie die Messplätze vorbereiteten und alle Werkzeuge ausluden und vermaßen. Nach dem Mittagessen gab es die erste Einweisung an der Fräsmaschine und die erste Möglichkeit zur „open communication“.

„Open communication“ bietet den Teilnehmern die Möglichkeit sich mit ihren Experten auszutauschen. Während des Programmierens und Fertigens des Werkstückes an der Maschine ist dies nicht gestattet. Anschließend durfte sich das Schweizer Team mit Werkstück 1  und das Österreichische Team mit Werkstück 2 in der Programmierung versuchen. Die Werkstücke wurden in MasterCAM gezeichnet und daraufhin auf die Maschine übertragen.

 

Tag 2:

Am zweiten Tag durfte sich das Schweizer Team nach der „tool preparation time“, in der sie alle Werkzeuge vermessen, und danach in die Maschine einlegen, als erster an die Fertigung von Teil 1  beteiligen. Zeitgleich programmierte das Deutsche Team Teil 1. Am Nachmittag stellte Julian das MasterCAM-Programm fertig, während das Deutsche Team mit dem Fertigen von Teil 1 beschäftigt war.

 

Tag 3:

Das Schweizer Team musste am Vormittag zuerst Teil 2 programmieren. Nach der Mittagspause fertigten sie die Programmierung an, was Silvio Tönz vor eine besondere Herausforderung stellte.

Während Julian Teil 2 fertig stellte, programmierte Eva Wahl aus Deutschland für das Deutsche Team Teil 2.

Tag 4:

Nachdem Team Österreich das Teil Nummer 1 fertig stellte und die Maschine reinigte, konnte sich das Deutsche Team mit Teil Nummer 2 erneut beweisen.

Tag 5:

Am fünften Tag wurden alle Werkzeuge wieder eingeladen und für die Heimreise vorbereitet, wobei die Teilnehmer sich gegenseitig unterstützten. In der allgemeinen Schlusswertung konnte sich Julian knapp gegen die Mitbewerber durchsetzten.

Wir gratulieren Julian Krug ganz herzlich zu dieser Leistung!

Die Teams sind ab nun ideal für die Weltmeisterschaften in Abu Dhabi vom 14.-19. Oktober 2017 vorbereitet und freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit mit ihren Deutschen und Schweizer Kollegen!