1. Teamtraining zu den
WorldSkills 2017 in Abu Dhabi

40 österreichische Fachkräfte starten in Abu Dhabi
„Herausforderungen wie im Spitzensport“ – Professionalisierung schreitet weiter voran

Linz, 03. März 2017. Mit dem Teamseminar in Linz fällt der Startschuss zur Vorbereitung auf die 44. WorldSkills Berufsweltmeisterschaften. Das Team Austria stellt 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 36 Berufen. Niveau und Professionalisierung steigen stetig an.
Österreich tritt bei den 44. WorldSkills Berufsweltmeisterschaften in Abu Dhabi mit 40 Fachkräften in 36 Berufen an. Insgesamt kämpfen mehr als 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 76 Ländern von 14. bis 19. Oktober in rund 50 Wettbewerben um die begehrten Weltmeistertitel. Am Freitag wurde das österreichische Team im voestalpine Ausbildungszentrum in Linz offiziell vorgestellt.
„Mit acht Medaillen bei WorldSkills 2015 in Sao Paulo und 14 Medaillen bei EuroSkills 2016 in Göteborg haben die Teams der vergangenen beiden Jahre hervorragende Leistungen erbracht“, sagt Martha Schultz, als Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) zuständig für SkillsAustria, und ergänzt: „aber wir werden uns gewissenhaft vorbereiten und auch in Abu Dhabi gut abschneiden, davon bin ich überzeugt.“

„Niveau der Bewerbe steigt!”
Johannes Fraiss, offizieller Delegierter von SkillsAustria, betont die steigende Qualität und die stärker werdende Konkurrenz bei den Weltmeisterschaften. „Das sieht man nicht nur an den größeren Teilnehmerfeldern und an der stetig wachsenden Zahl teilnehmender Länder, sondern auch am Niveau der Bewerbe. In den ostasiatischen Ländern beispielsweise haben die Goldmedaillengewinner den Status von Nationalhelden. Die Ausbildung wird bezahlt, die Familie unterstützt. Dementsprechend professionell laufen auch Training und Vorbereitung.“

Um hier mitzuhalten, setzt auch das Team Austria 2017 den nächsten Schritt in Richtung Professionalisierung. Zwei Sportwissenschaftler werden die Fachkräfte während der intensiven Vorbereitungszeit sowie den anstrengenden Wettbewerben vor Ort unterstützen.

„Die Anforderungen während der Wettkampfphase sind durchaus mit Spitzensport vergleichbar. In manchen Bewerben sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer innerhalb der vier Wettbewerbstage über 20 Stunden lang intensiver Belastung ausgesetzt. Regenerationsmaßnahmen, gesunde Ernährung und eine adäquate Vorbereitung sind daher wichtiger denn je“, so Fraiss.

Teambuilding steht hoch im Kurs
Zudem hält das österreichische Team an bewährten Strategien fest. Jeder Fachkraft wird ein Experte für den jeweiligen Beruf zur Seite gestellt, der in der Vorbereitung unterstützt, in fachlicher Hinsicht berät und auf die Herausforderungen des Wettkampfs vorbereitet. Auch gemeinsame Veranstaltungen stehen hoch im Kurs. Bis zum Wettkampf-Start im Oktober stehen neben individuellen Trainings auch Teambuilding-Maßnahmen, Englischkurse oder Medientrainings auf dem Programm.

Über SkillsAustria
SkillsAustria koordiniert als Zentrum für Berufswettbewerbe innerhalb der WKO die Österreichischen Staatsmeisterschaften der Berufe (AustrianSkills), deren Sieger Österreich bei den internationalen Berufsmeisterschaften – EuroSkills und WorldSkills – vertreten. Darüber hinaus ist SkillsAustria für die Vorbereitung und Entsendung des österreichischen Teams zu den internationalen Berufswettbewerben sowie die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Das österreichische Team für WorldSkills 2017 wird von den Wirtschaftskammern Österreichs, dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, dem Bundesministerium für Bildung sowie der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt finanziert. Unterstützt wird das SkillsAustria-Team zusätzlich von workwear engelbert strauss, Schütze Schuhe, Würth, 3M, dem WIFI Österreich sowie der Initiative go-international.

Über WorldSkills
WorldSkills International (WSI) ist eine Organisation mit Sitz in den Niederlanden. Alle zwei Jahre richtet WSI die weltweiten Berufsweltmeisterschaften aus. Ziel dieser internationalen Plattform für Berufe ist es, junge Fachkräfte zu fördern, Technologie-Trends zu promoten und neue, innovative Wege der Berufsbildung zu entwickeln.

Verantwortung zeigen! 22. Adventfenster | Kostwein & autArK

„Zwei unserer Lehrlinge haben das Projekt eigenständig konzipiert und setzen es auch alleine um. Unsere Jungen sollen früh lernen, Verantwortung zu zeigen, das Adventkalenderprojekt zugunsten von autArK ist eine gute Gelegenheit dafür“, erzählt die Geschäftsführerin Ulrike Schrott-Kostwein beim Projektbesuch in der Werkshalle des erfolgreichen international tätigen Maschinenbauunternehmens.

Die große Glasvitrine ist fast fertig und kann im Jänner zu autArK geliefert werden. Sie wird dann an einem der Standorte der Sozialeinrichtung die kreativen Produkte „besonders & kreativ“, die die KlientInnen gestalten, ins rechte Licht rücken helfen. Stolz zeigen die beiden Lehrlinge Niko Ruppacher, Prozesstechniker und technischer Zeichner im ersten Lehrjahr und sein Kollege Ivan Lucic, der ebenfalls im ersten Lehrjahr zum Mechatroniker ausgebildet wird, ihre Skizzen. Rückendeckung gibt ihnen, sollte es notwendig sein, der Ausbildungsleiter des Unternehmens Marco Riepl. Insgesamt werden in der Kostwein Gruppe derzeit 75 Lehrlinge ausgebildet; sie alle sind mit viel Herz dabei, das spürt man gleich.

So gibt dieses Adventkalenderprojekt  nicht nur jungen Menschen Gelegenheit, ihre Verantwortung in einem konkreten Projekt zu zeigen und die eigene Ausbildung damit zu vertiefen, sondern wird die Vitrine auch zum heuer wohl größten Adventkalendergeschenk im Rahmen von Verantwortung zeigen!. Jutta Ebner, die bei autArK den Fachbereich Qualifizierung leitet, ist beim Besuch im Unternehmen gemeinsam mit einigen Klienten sichtlich angetan.

Und auch bei der Übergabe Anfang kommenden Jahres werden alle wieder dabei sein. Denn dieses Engagement reicht ins neue Jahr – und das ist gut so.

Berichte darüber sind auch zu Finden unter:

verantwortung-zeigen.at   und   meinbezirk.at

 

Die „kleine Zeitung“ berichtete ebenfalls.

Österreichische Staatsmeisterschaften 2016

Während der BIM (Berufs-Info-Messe) im Messezentrum Salzburg wurde von 17. – 20. November die Österreichischen Staatsmeisterschaften in 26 verschiedenen Berufen mit über 240 Teilnehmern durchgeführt. Die Wettbewerbe und die Möglichkeit sich zu informieren lockten über 32.000 Besucher im Messezentrum Salzburg an.

Der Wettbewerb war gleichzeitig die Qualifikation für die WorldSkills 2017 in Abu Dhabi für den Erstplatzierten und die EuroSkills 2018 in Budapest für den Zweitplatzierten der jeweiligen Berufe. Julian Krug und Sandro Zupan nahmen mit Freuden die Herausforderung an, sich im Beruf CNC Fräsen und Christian Juritsch und Andreas Obermüller im Beruf Mechatronik (Teamwettbewerb) mit den besten in Österreich zu vergleichen. Beide mussten über drei Wettbewerbstage verschiedene Werkstücke auf CNC Fräsmaschinen der Firma DMG-Mori (Typ EcoMill 600) produzieren. Zu den Aufgaben zählten: Rüsten der Spannmittel auf der Maschine, Fräswerkzeuge zusammenbauen und vermessen, Programmieren der Werkstücke auf der Maschine (Steuerungstyp Siemens 840D SL) und natürlich auch das Messen und Entgraten der Werkstücke.

Die Experten (Jury) bewerteten die Werkstücke nach folgenden Kriterien:

  • Hauptmaße (Toleranzen bis 0,04) 50%
  • Nebenmaße 25%
  • Oberflächenqualität 9  %
  • Übereinstimmung mit Zeichnung 10%
  • Materialverbrauch 6  %

 

Die Konkurrenz war sehr stark und ebenso bestens Vorbereitet. Unter den 9 Teilnehmern aus ganz Österreich konnte Sandro Zupan den ausgezeichneten vierten Platz erreichen und sein Arbeitskollege Julian Krug konnte mit seiner großartigen Leistung sogar den ersten Platz im Beruf CNC Fräsen erreichen und hat sich somit auch für die WorldSkills 2017 in Abu Dhabi qualifiziert.

Unsere Mechatroniker konnten am ersten Wettbewerbstag ebenso ihr Können unter Beweis stellen und haben sich für den weiteren Wettbewerb in der Vorausscheidung unter 12 Teams aus ganz Österreich qualifiziert. Für eine Platzierung unter den Top 3 hat es leider schlussendlich nicht gereicht.

Bundeslehrlingswettbewerb 2016 in Linz

Auch heuer fand wieder der Bundeslehrlingswettbewerb der Metalltechniker in Linz statt. Dort nahmen 72 Teilnehmer aus allen Bundesländern in Österreich teil.

In der Kategorie Maschinebautechnik konnten uns Florian Felsberger und Christoph Frießer vertreten. Durch die Fertigung einer Spindelpresse konnten Florian und Christoph ihr Können unter Beweis stellen. Für die Leistungen bedanken wir uns bei ihnen und gratulieren zum Ergebnis.

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Jugend Schweißmeisterschaft 2016 in St. Pölten

Die talentiertesten Jungschweißer stellten im Rahmen des österreichweiten Wettbewerbes ihr Können im Technologiezentrum des WIFI St. Pölten unter Beweis. Bei den Vorausscheidungen in den Bundesländern haben sich in den Kategorien „Spezialisten“ und „Kombinierer“ je neun Sieger für das Österreich-Finale qualifiziert.

Ziel des Jugend-Schweiß-Masters ist es junge Fachkräfte zu fördern und das hohe Niveau unserer heimischen Jung-Schweißer einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Bei den Vorausscheidungen haben österreichweit 120 Jung-Schweißer, darunter auch drei Frauen, ihr Können unter Beweis gestellt.

Die 18 Finalisten stellten am Donnerstag, den 6. Oktober 2016 im WIFI St. Pölten ihre Fertigkeiten unter Beweis.  Jeder Finalist hatte die Aufgabe zwei anspruchsvolle Prüfstücke (in einem oder einer Kombination von zwei Schweißverfahren),  die von einer Fachexperten Jury bewertet wurden, zu fertigen. Im Kombinationswettbewerb konnte Georg Jordan den ausgezeichneten 2. Platz erreichen!

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Lehre On Air 2016

Wer am Freitag nicht mit dabei war, hat absolut was versäumt! Bei strahlendem Sonnenschein und noch sommerlicher Hitze bot die „Lehre On Air“ fast 2000 großen und kleinen BesucherInnen eine traumhafte Kulisse für die Suche nach dem perfekten Lehrberuf. Pünktlich um 13:00 wurde die Veranstaltung mit einem feierlichen Banddurchschnitt eröffnet. Der Andrang war riesengroß, bereits vor Veranstaltungsbeginn warteten unzählige BesucherInnen auf den Einlass.

Die gestalteten Werkstätten und Stände gaben ein buntes und einladendes Bild ab und machten den Messebesuch für jung und alt sowie für die vor Ort vertretenen Medien (ORF Kärnten Meldeblock und Radio Kärnten Journal, Kleine Zeitung, Kronen Zeitung) zu einem echten Erlebnis.

Das Ziel war, die SchülerInnen der 7. und 8. Schulstufen dabei zu unterstützen, ihren eigenen Orientierungsprozess aktiv in die Hand zu nehmen und ihre Eltern dabei miteinzubeziehen.

An unserem Stand präsentierten wir unsere Lehrberufe, unser Unternehmen und unter anderem unseren 3D-Drucker.

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